23. Februar 2017

Jetzt kann es Frühling werden

Wenn wir das Tal von Reit im Winkl verlassen und rund um den Chiemsee ist es schon grün, dann ist für mich der Winter vorbei und der Frühling kann kommen.
Vorher hatte wir aber noch einmal fünf wunderbare Skitage, einen völlig verkorksten mit Schneefall (leider etwas zu nass) und einem versöhnlichen Abschluss.

Die Anfahrt über Regensburg und die Landstraße verlief bis auf den Schneeregen in Sachsen völlig entspannt. In Reit erwartete uns dann schon strahlender Sonnenschein. Da wir unsere Ferienwohnung schon zeitig beziehen konnten, reichte die zeit sogar noch für einen Ausflug zum Snow-Tubing.
























Der Sonntag nutzen wir wie immer zum Einfahren auf dem Familienhang. Zwischendurch können die Oberschenkel in den großen reifen ausgeruht werden. Allerdings haben die Kinder beschlossen, dass sie das im nächsten Jahr nicht mehr brauchen. Mal sehen - schließlich müssen wir ja auch noch Ski ausleihen.
Während wir in der Sonne unser Mittagessen genießen, landet unten in Reit im Winkl der Rettungshubschrauber. Wollten die Eltern nicht Langlauf machen?
Und Familie N. hat wieder einmal zugegriffen. In dem Hubschrauber lag tatsächlich mein Papa, der auf der knochenharten Loipe gestürzt war und sich den Oberschenkel gebrochen hatte. OP noch am selben Tag in Trauenstein. Mittlerweile ist er aber schon wieder zu Hause und wartet auf seine Reha. In diesem Alter (67) sind halt die Knochen doch nicht mehr so elastisch.

Mit doch etwas Grummeln im Bauch ging für uns am nächsten Tag dann ganz nach oben. Dort wurden wir mit solchen Blicken belohnt:


















Zwar waren die Pisten durch den nächtlichen Frost hart, aber es ließ sich gut fahren. Leider war es ca. 5° C zu warm, so dass am Nachmittag doch einige Schneehaufen zusammen geschoben waren.

Die Kinder wollten dann unbedingt in den Fun-Park.









Beim großen Waldkind machte sich in diesem Jahr das Skilager bemerkbar. Die Ski sind endlich parallel.











Beim kleinen Waldkind macht sich das Trampolintraining bezahlt. Springen kann er.






Mittags ging es natürlich in die Stallen-Alm


























Trotz einer voll besetzten Terrasse steht das Essen flink auf dem Tisch und schmeckt nicht nach Großküche.



So ging es dann auch die nächsten Tage weiter. Allerdings griff Familie N. noch einmal zu. Mein Bruder musste das Board nach einem Sturz aufs Knie (blitzeblau) auch in den Skikeller stellen.

Einziger Wermutstropfen war der Freitag mit Regen im Tal und Nassschnee auf dem Berg. "Tiefschnee" ist ein gutes Training für die Oberschenkel. Nur meine Skihose bestand den Test nicht. Sie war schon vor dem Mittagessen durchgeweicht. Deshalb war ich nicht böse, als die Waldkinder lieber abfahren wollten. Aus der Gondel bestellten wir den Förster, der nach vier Tagen genug hatte,  nach Reit, da der Ortsbus erst sehr viel später fahren würde. An der Talstation nutzte ich die Wartezeit auf den Shuttle-Bus und kaufte ich mir kurzentschlossen im Outlet eine neue Skihose.

Der Samstag bot uns noch einmal gute Skibedingungen mit Neuschnee auf der Piste und nur wenigen Nebelbänken. Leider kam die Sonne erst am Nachmittag zum Vorschein. Aber so blieb sie dann auch noch für meine Chefin in den Alpen.

Fürs nächste Jahr ist die Wohnung schon reserviert. "Leider" müssen wir da in der Faschingswoche fahren (= Ferien in Bayern). Da wäre so ein Traumwetter kontraproduktiv ;-)

21. Februar 2017

4 Celli + Metall

... ist eine sehr gute Mischung.
Normalerweise bin ich ja nicht so der Metall-Fan. CD's habe ich gar keine und mein "härtestes" Konzert war vor Jahren Bon Jovi.
Da ich in der 6./7. Klasse selbst mal Cello gelernt habe, hat mich natürlich die Beschreibung der Apocalyptica-Konzerte fasziniert.
Heute war es dann endlich soweit: Apocalyptica spielte in der Stadthalle Chemnitz - leider mit Bestuhlung.
Das Konzert 2015 in Dresden war leider schon ausverkauft, als wir uns entschlossen hatten hinzufahren.
2016 (Konzert in Klaffenbach) waren wir im Urlaub.
Es ist wirklich beeindruckend, welche Töne die vier Musiker ihren Instrumenten entlocken. Man kann das Cello tatsächlich wie eine Gitarre traktieren.













Es gibt nur eine Empfehlung: Sofern ihr nur etwas mit harter Musik anfangen könnt, dann schaut und hört euch diese Kungs an.

5. Februar 2017

WMDEDGT-2/2017

Es ist wieder der 5. und Fr. Brüllen möchte wissen, was wir so den ganzen Tag machen.

Für mich ist es kein normaler Sonntag, da wir mit der Inszenierung des Tannhäuser zum Gastspiel in Friedrichshafen sind. Angereisten sind wir schon gestern. Das spendierte Hotel ist gut, nur das Bett  ungewohnt.

Meine innere Uhr weckt mich zuverlässig 7:00 Uhr. Bis kurz nach 8 lese ich noch im Tolino die Tuch-Villa-Reihe weiter. Dann geht es zum wirklich tollen Frühstück. Anschließend schauen wir uns noch Friedrichshafen an. Leider spielt das Wetter nicht ganz mit. Es ist zwar trocken aber es fehlt die Sonne. Das Alpenpanorama ist trotzdem eindrucksvoll.

Leider ist das Schloß und der Park dazu in Privatbesitz. Drei von uns Nymphen gönnen sich noch einen Kaffee. Ich mir dazu noch zwei Pancake.
Nochmal schnell zurück ins Hotel und die Klamotten geschnappt - 14:00 Uhr gibt es eine kurze Einweisung des Regieassistenten, da die Bühne kleiner ist als in Chemnitz und keinen versenkbaren Bühnenbilder hat. Eine Probe ist für uns nicht geplant. Zum Glück haben wir uns die Gegebenheiten gestern schon einmal angeschaut. Wir klären noch ein paar Änderungen, dann ist schon Zeit für die Maske. Da wir nur zu zehnt sind, ist die etwas später als sonst und wir müssen nicht so lange warten wie sonst.

Es gibt zwar eine Pausenverpflegung, allerdings ist bis auf Tomatensuppe und einem Rest Gulaschsuppe leider nichts mehr da. Also muss trinken reichen. Ist gut für die Linie.

Unseren Auftritt improvisieren wir etwas. Es gibt auch ein paar Pannen, aber das Publikum kennt ja die ursprüngliche Inszenierung nicht. Allerdings ist Michael Heinecke, der ursprüngliche Regisseur, vor Ort. Ich hoffe, er hat sich nicht zu sehr die Haare gerauft.

Für mich und zwei weitere Statistinnen geht es jetzt mit dem Auto zurück, da wir morgen wieder arbeiten müßen. Der Rest fährt morgen mit dem Bus zurück.

PS: Text war am Handy geschrieben. Ich hoffe jetzt sind alle Wortverdreher beseitigt.

29. Januar 2017

Sonntagsfreude

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind :).
Ursprünglich stammt die Idee von Maria vom Kreativberg, die jetzt von Rita weitergeführt wird.
In diesem Jahr möchte ich endlich wieder regelmäßig teilnehmen.

Seit mind. zwei Jahren herrscht endlich auch am Fuße des Erzgebirges wieder einmal richtiger Winter mit Schnee und Kälte. Die letzen Wochenenden hatte wir sogar das Glück, traumhaftes Winterwetter mit Sonne zu erleben. Heute nahm ich mir die Zeit, dieses Winterwetter zu genießen. Das große Waldkind hatte Tanztrauning, das kleine Waldkind war zu einer Schulfreundin verschwunden, der Haushalt war erledigt - also raus!

















































In der Sonne tropfte es zwar schon gewaltig, aber es war traumhaft. Hoffentlich kommt morgen eher Schnee als Regen bei uns runter.

28. Januar 2017

Tango Argentino und Tannhäuser

Beides ist Musik aber dich meilenweit von einander entfernt.

Seit reichlich neun Jahren gehen der Förster und ich jeden Freitag tanzen - nicht in die Disco oder einen Club sondern richtig "altmodisch" in die Tanzschule. Bisher standen da überwiegend Walzer, ChaCha, Tango, Rumba, Quickstepp, Foxtrott etc. auf dem Programm. Dazwischen immer wieder auch mal Salsa und Disco Fox (mag der Förster leider überhaupt nicht).
Im Sommerprogramm während der Sommerferien im letzten Jahr probierten wir Tango Argentino aus - sau schwer aber wunderschön; v.a. für mich, da ich die Kontrolle wirklich abgeben muss ;-).
Gestern waren wir aufgrund von Krankheit und Urlaub das einzige Paar unseres Kurse und nutzen die Gelegenheit, bei unserem Tanzlehrer eine Privatstunde in Tango Argentino zu bekommen. Danke noch einmal dafür C.. Mir viel Geduld beherrschen wir jetzt zumindest den Grundschritt. Wobei es sicherlich noch sehr hölzern aussieht. Nicht so wie hier  bei Colin Firth.

Es ist also üben, üben, üben angesagt. Mal sehen, wann wir wieder die Chance einer Privatstunde bekommen.

Heute stand dann die erste Aufführung von Wagners "Tannhäuser" auf dem Programm. Nachdem es am Donnerstag zur Generalprobe noch ein paar Pannen gab (muss ja so sein), klappte heute alles wunderbar - wir rempelten uns im Vorbergehen nicht an den Ellenbogen, waren einigermaßen zeitgerecht bei unseren Aktionen und der Tannhäuser stolperte nicht über einer der am Boden drapierten Damen. Leider ließen sich einige unserer jungen Hühner beim Sekttrinken vor der Aufführung erwischen, so dass es einen berechtigten Anraunzer von Regieassistenten gab. Ich hoffe, sie haben daraus gelernt.

Das Tochterkind bellt zwar noch immer, ist aber ansonsten wieder fit. Den Rest erledigt jetzt hoffentlich der warme Brustwickel.

24. Januar 2017

Probe, die vierte und weitere Schnipsel

Heute standen wir zur ersten Orchesterprobe endlich mal wieder tatsächlich auf der Bühne des Opernhauses. Da sind die Dimensionen doch etwas anders als im Probenhaus. Wenn dann allerdings der Dirigent immer wieder zwischen drin abklopft, kommt man etwas aus dem Takt. Dazu hatten weder Inspizientin noch der Regieassistent eine Orchesterfassung mit Taktnummerierung wie der Dirigent.
Aber wir sind ja gut im Improvisieren. Schön wäre es noch, wenn der Regieassistent dem neuen Tannhäuser seine Rolle in ordentlichem Englisch erklären könnte.
Am Donnerstag gibt es noch eine Generalprobe, die gründlich schief laufen darf ;-), ehe am Samstag die erste Aufführung auf dem Spielplan steht. Ein Wochenende später geht es dann auf Gastspielreise nach Friedrichshafen - sehr spannende, da ganz andere Bühne.

Das große Waldkind ist mehr oder weniger gesund aus dem Skilager zurückgekommen (ohne Magen-Darm; dafür furchtbar müde und mit einer kräftigen Erkältung). Dafür ereilte uns heute der Anruf auf der Schule, dass sie abgeholt werden möchte - vermutlich ein fieberhafter Infekt - der Husten hält sich in Grenzen. Morgen bleibt sie erst einmal zu Hause.

Ansonsten haben wir in den letzten Tagen die Kälte und den Sonnenschein genossen. Der letzte richtige Winter liegt hier am Fuße des Erzgebirges schon lange zurück. Leider liegen meine Langläufer in der Garage meiner Eltern; aber wenigsten waren wir rodeln und das kleine Waldkind hat eine Schneehöhle im Hof.

Dunkle Wolken im Gemüt (woher kommt das nur?) hindern mich derzeit am Fotografieren. Ich habe einfach keine Lust und keinen Antrieb. Ich hoffe, dass die Aufgabe meines Vorstandsamtes im nächsten Jahr da auch etwas Entlastung bringt. Dafür freue ich mich schon jetzt auf unsere Wellnesstage im April in den Badegärten Eibenstock, unseren Urlaub im Sommer in Ahrenshoop und die Woche mit Freunden an der Mosel in den Herbstferien.

11. Januar 2017

Es geht wieder los ...

2009 ließ ich mich an der Chemnitzer Oper als Statistin für die Inszenierung des "Tannhäuser" anwerben. Wir stellen das Gefolge der Venus während der Overtüre dar. Nachdem die Inszenierung zwei Spielzeiten lief, gab es 2014 eine erste Wiederaufnahme. Und nun geht es wieder los.

Gestern war eine erste Probe. Leider sind wir von ehemals 20 Statistinnen wohl nur noch 15 (inkl. zwei neuer), von denen gestern nur 7 da waren. Zum Glück konnten wir die wichtigsten Posten besetzen. Die restlichen Nymphen müssen sich dann einfach einfügen. Hoffentlich bekommen wir die Abläufe vor allem zeitgerecht hin.

Dem großen Waldkind geht es im Skilager gut. Das Wetter war bisher spitze, die Pisten sind es auch und ab und zu dürfen sie auch allein fahren. Allerdings scheint einer der Jungen einen Magen-Darm-Virus eingeschleppt zu haben. Bisher hat es nur Jungen erwischt, die im Gästehaus untergebracht sind. Die Mädchen im Hotel blieben bisher verschont. Ich hoffe das bleibt so.